Österreicher geben nicht viel auf Vorsorge

Constance Stickler am 16.04.2009 um 09:32

Lieber nachweinen als vorsorgen? Wie eine Untersuchung der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin (ÖAPG) unter 300 Personen ergab, ist nur knapp die Hälfte der Bevölkerung an der eigenen Gesundheit und der Vermeidung von Krankheiten interessiert.

Nur jeder Neunte geht zur Vorsorgeuntersuchung, für zehn Prozent seien diese sogar „Unsinn“. Die mentale Gesundheit ist Herrn und Frau Österreicher hingegen schon wichtiger, 82 Prozent der Männer und 71 Prozent der Frauen denken positiv und gestalten auch ihr Leben dementsprechend. Immerhin 50 Prozent der Befragten achten auf eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

Grundsätzlich liegt das Interesse an Gesundheit mehr bei den Frauen (63 Prozent gegenüber 29 Prozent bei den Männern), die sich auch mehr direkt vom Arzt beraten lassen. Männer beziehen ihre Informationen lieber aus Fernsehen, Radio und Zeitungen. Interessanterweise landete das Internet als Informationsquelle bei beiden Geschlechtern auf dem letzten Platz.

 

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