Lauf geht’s in den Frühsommer

Martina am 10.05.2011 um 12:01

Vitali_mitVerlauf

Stressabbau, Figurtraining oder für eine bessere Kondition? Gründe, um laufen zu gehen, gibt es ja viele. Genauso zahlreich sind die positive Auswirkungen. Denn laufen wirkt auf Körper und Geist, kurbelt den Stoffwechsel an, sorgt für gute Stimmung. Des Weiteren lassen sich Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Osteoporose vorbeugen. Rund 70 Prozent der Muskulatur werden beim Jogging beansprucht. Um dabei genug Sauerstoff zu bekommen, steigen Herzschlag und Atemfrequenz. Die Leistungsfähigkeit nimmt zu, der Sauerstoffaustausch in der Lunge bleibt langfristig effizienter. Durch diese sogenannte „Superkompensation“ verbessert sich die Kondition fortwährend. Gut, wenn Laufen dann auch noch Spaß macht. Falls du nicht zu den passionierten Laufsportlern zählst, verrate ich dir gerne ein paar Motivationstipps. Egal ob für dich das Motto „Geteiltes Leid, ist halbes Leid“ oder eher „Geteiltes Glück, ist doppeltes Glück“ zutrifft: Gemeinsam mit Freunden oder Kollegen ist es meist einfach spaßiger. Sich zu festen Termin zu verabreden, ist ebenfalls eine sinnvolle Maßnahme gegen den inneren Schweinehund. Zu wissen, welche Distanz man in welcher Zeit zurückgelegt hat, spornt zusätzlich an. Hierfür eignet sich ein Aktivitätssensor. Empfehlenswert ist auch das Führen eines Trainingstagebuches. Am besten digital, dabei unterstütze ich dich natürlich;-). Der relativ hohe Energieverbrauch, rund 1 Kilokalorie pro Kilogramm und gelaufenem Kilometer, verbucht bei Figurbewussten ein zusätzliches Plus auf dem Motivationskonto. Um in das persönliche Joggingprogramm dann noch mehr Abwechslung zu bringen, eignet sich ein Intervalltraining aus Belastungs- und Entlastungphasen. Das ist allerdings nur für Fortgeschrittene geeignet.

Neben dem Spaßfaktor darf natürlich auch die richtige Technik nicht fehlen. Bevor du überhaupt erst startest, ist erst einmal ein kurzes Warm-Up angesagt. Gerade beim morgendlichen Jogging, um Verletzungen wie etwa Zerrungen zu vermeiden. Der Fußaufsatz sollte etwa flach und dicht unter dem Körperschwerpunkt erfolgen. Denn so entlastest du die vordere Schienbeinmuskulatur und das Knie. Auch die richtige Armarbeit nicht außer Acht lassen! Schultern und Arme schwingen locker vor und zurück. Und zwar genau entgegengesetzt zu den Beinen. Die Arme bewegen sich auf einer Linie neben dem Körper und parallel zur Laufrichtung. Der Winkel im Ellenbogengelenk beträgt maximal 90 Grad, die Hände lässt du locker und entspannt. Zum Abschluss ist ein kurzes Dehnprogramm angesagt. Und am besten schon die Planung der nächsten Laufeinheit.

 

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