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Wie viele Schritte sollst du gehen? Sinnvolles Tagesziel für Pedometer-Nutzer.

Pedometer verhelfen zu mehr Bewegung

Die elektronischen Schrittzähler oder Pedometer rücken an. Verschiedenste Varianten dieser kleinen Gadgets sind bereits verfügbar und es werden laufend mehr. Vor ein paar Jahren nur vereinzelt zu sehen und von der breiten Masse kaum wahrgenommen entwickeln sich diese Aktivitätssensoren immer mehr zum Lifestyleprodukt.

Der typischen “Klack” bei jedem Schritt war noch das Merkmal der ursprünglichen mechanischen Typen, heute sind es sensible elektronische Geräte, die neben Schritten auch den Kalorienverbrauch, die zurückgelegte Distanz und teilweise auch die aktiv überwundene Höhe (z.B. in Stockwerken) messen können. Das sind jedoch nur Annäherungen, die Aufgrund von Erschütterungen des Gerätes berechnet werden. So kann es durchaus sein, dass weniger akkurate Pedometer deutlich von der realen Leistung abweichen. Das ist aber grundsätzlich nicht so schlimm. Es geht ja vielmehr darum, sein Bewegungspensum zu erfassen, zu dokumentieren und idealerweise durch Motivationsaspekte zu steigern. Außerdem ist es dann möglich – auch das kann motivieren – sich mit Freunden zu vergleichen.

Welche Typen von Aktivitätssensoren gibt es?

  • Gerät zur freien Position am Gürtel, in der Hosentasche, am BH oder um den Hals (z.B. Fitbit, smartLAB walk+, in Kürze auch Withings)
  • Armband am Handgelenk (z.B. Jawbone Up, Nike Fuel, Fitbit in Kürze)
  • Band am Oberarm (z.B. Bodymedia)
  • Uhr am Handgelenk (z.B. Basis, oder Pionier Polar mit der AW200)
  • Smartphone-App (Sensor des Smartphones wird genutzt, sonst keine eigene Hardware notwendig)

Die Geräte sind auf die Erfassung von Schritten ausgelegt. Hierfür funktionieren sie recht akkurat. Sobald man aber die Bewegungsart bzw. die Sportart wechselt, liefern die Pedometer oft keine sinnvollen Werte mehr. Ein Schwachpunkt, dessen man sich bewusst sein sollte. Pedometer sind …

  • perfekt geeignet für: Alltagsschritte, Walking, Wandern, Jogging, Tanzen, lauforientierte Ballsportarten, Golf
  • bedingt geeignet für: Inline-Skating, Seilspringen, Trampolin-Springen, Reiten
  • weniger bis gar nicht geeignet für: Radfahren, Fitnesstraining, Schwimmen, Skifahren, Klettern

Die Frage nach dem Tagesziel: Wie viele Schritte sollen es denn nun sein?

Zurück zur Eröffnungsfrage. Die Aktiviätssensoren und Pedometer geben also einen guten Überblick über die Alltagsaktivität, bevorzugt die zurückgelegten Schritte. Doch wie viele Schritte soll man denn nun machen? Was ist ein gesundheitsförderliches Ziel? Wie viel Bewegung brauche ich, um abzunehmen? 5.000 Schritte? 10.000 Schritte? 12.000 Schritte?

Nichts davon ist korrekt! Es gibt keine plausible Schrittanzahl, die als Ziel garantiert, dass man sich genug bewegt hat. Selbstverständlich ist mehr grundsätzlich besser. Aber die Anzahl der Schritte sagt nur wenig über den Einfluss auf unseren Körper aus. Daneben ist die individuelle Situation ebenso entscheidend. Für Kinder sind 10.000 Schritte laut Wissenschaft zu wenig. Für ältere Menschen oder chronische Patienten zu viel. Was ist wohl gesünder? Wenn ich im Schlenderschritt von Schaufenster zu Schaufenster spaziere und am Ende des Tages vielleicht 7.500 Schritte zurückgelegt habe? Oder wenn ich in 30 Minuten 3.000 Schritte in zügigem Tempo marschiere, dabei noch leicht außer Atem komme und damit Kreislauf, Lunge und Muskeln trainiere?

Anstatt zu messen, wie viele Schritte jemand zurücklegt (rein quantitative Betrachtung) sollte man sich einer qualitativen Betrachtung zuwenden. So kann man nämlich auch durch einen zügigen Spaziergang nach dem Mittagessen ein gesundheitsförderliches Pensum erreichen, auch wenn es zeitlich für die 10.000er-Marke einfach nicht reicht.  A propos 10.000 Schritte: diese Zahl geht zurück auf die 1960er in Japan, wo dieses Ziel in Laufclubs erstmals definiert wurde und hat damit keinen wissenschaftlichen Ursprung.

Woher weiß ich aber, ob ich im “gesunden Bereich” unterwegs bin? Ganz einfach, mit myVitali und dessen innovativem Ansatz: dieser berücksichtigt die individuelle Situation und bewertet gesundheitsfördernde Bewegung.  Hier gibt es kein pauschales Tagesziel, das für Groß und Klein, Dick und Dünn gleichermaßen gelten soll.

Ausgedrückt wird diese Art von Bewegungsanalyse im AktivitätsIndex. Diese Kennzahl bewertet die Bewegung nach quantitativen UND qualitativen Kriterien. Dem AktivitätsIndex zugrunde liegen Forschungsergebnisse mehrerer annerkannter Studien und die Aussagen der Weltgesundheitsorganisation zu einem gesundheitsförderlichen Bewegungspensum (nein, nicht die pauschalen 10.000 Schritte). Ein von myVitali unterstützter Pedometer (z.B. smartLAB walk+ oder ein Fitbit-Tracker) zeichnet die Bewegungsdaten auf, welche von System im Hintergrund analysiert werden. Daraus wird der AktivitätsIndex berechnet. So sieht man auf einen Blick, ob man im sich im “grünen Bereich” bewegt hat.

Weiterführende Links:

myVitali – Mit Spaß aktiv und gesund bleiben
How many pedometer steps are enough
How many steps/day are enough? for children and adolescents
10,000 Steps to Health – Myth or Magic?

Tom Ulmer am 08.03.2013 um 00:42 Uhr

Was ist “kollaboratives Gesundheitsmanagement”?

Kollaboratives Gesundheitsmanagement bedeutet nichts anderes, als gemeinsam an der Gesundheit zu arbeiten. Klingt erstmal toll. Aber wie soll sowas denn funktionieren? Immerhin ist Gesundheit etwas sehr Individuelles. Darüber hinaus ist Gesundheit auch noch etwas, das oft mit Zwang, Überwindung oder Verzicht assoziiert wird. Man denke nur an Gewichtsverlust durch Diäten, den Neueinstieg in eine regelmäßige sportliche Aktvität oder den gelegentlichen Verzicht auf das Auto zur Steigerung der Alltagsaktivität. Was also oft fehlt, um sich überhaupt aktiv und intensiv mit seiner Gesundheit auseinandersetzen zu wollen, ist die Motivation oder der Spaß.

Hier kommt nun mein Umfeld ins Spiel. Die Idee dabei ist, meine Motivation durch dessen Unterstützung zu verbessern. Besonders effektiv kann das für die Gesundheit, bzw. die Arbeit daran sein, welche ja vermeintlich unangenehm und anstrenged ist.

Was könnte also besser helfen, als meine Freunde, meine Familie, meine Kollegen mit einzubeziehen, mit dem Gedanken, meine Motivation auch für die Verbesserung meiner Gesundheitssituation zu nutzen? Oder um es etwas blumiger zu formulieren: die eigenen Freunde können tatsächlich helfen, meinen inneren Schweinehund zu bezwingen!

Was glauben Sie, warum Weight Watchers so erfolgreich ist? Ein Großteil des Erfolgs basiert auf den Gruppentreffen: Austausch von Infos, gegenseitige Motivation und nicht zuletzt der Druck der Gruppe spiele eine entscheidende Rolle.

Weit weniger mit Druck, sondern auf Basis des eigenen Ehrgeizes und des freundlichen Austauschs mit meinen Freunden basiert das kollaborative Gesundheitscoaching oder Gesundheitsmanagement bei myVitali. Die Vernetzung funktioniert aber nicht nur unter Freunden. Ich kann mich auch mit Coaches, Trainern oder Ärzten vernetzen und ihre professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Basis für den Vergleich liefert übrigens der Vitalquotient. Dieser wurde mit genau diesem Ziel entwickelt: individuelle Vitalität und Gesundheit vergleichbar zu machen zwischen Personen, wie sie unterschiedlicher oft nicht sein können. Eines haben aber alle gemeinsam, den Wunsch nach uneingeschränkter Gesundheit! Packen wir’s an – gemeinsam.
 

P.S. Könnte myVitali zum generischen Begriff (Deonym) von “kollaborativem Gesundheitsmanagement” werden? Der Begriff wurde von myVitali erstmals am 14.06.2012 ins Leben gerufen und verwendet, um damit das Feature des Gesundheitsvergleichs mit Freunden und den damit verbundenen Möglichkeiten zu umschreiben. Vor diesem Tag gab es keinen einzigen Treffer unter Google zu diesem Suchbegriff zu finden, er war also nicht existent. Suchen Sie jetzt mal danach!
 

Tom Ulmer am 03.07.2012 um 13:33 Uhr

Energie kann tatsächlich anziehend sein

Vitali_mitVerlaufDeine Fitness kannst du ja durch regelmäßiges Training, eine bewusste Ernährung oder auch die richtige Atmung verbessern. Und jetzt ebenfalls mit der entsprechenden Kleidung. Nämlich mit dem neuen myVitali® Vital-Shirt, das nicht bloß richtig angenehm zu tragen ist, sondern genauso die Leistungsfähigkeit steigert. Dafür sorgt energear™, das neue Produkt von Schoeller-Technology. Weil es die vom Körper abstrahlende Energie in Form von Ferninfrarotstrahlen gleich wieder zurückführt. Hierfür nutzt Schoeller die seit Jahrhunderten bekannte natürliche Eigenschaft bestimmter Mineralien. Natürlich ist es dabei atmungsaktiv, und auch andere Gewebeeigenschaften wie die Elastizität wurden erhalten. Ach ja, durch dieses Energie-Plus muss sich der Vital-Shirt-Träger weniger lang aufwärmen und zudem verläuft die Regeneration schneller. Sogar die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert. Denn die Reflektion der Ferninfrarotstrahlen fördert die Blutzirkulation und die erhöht den Sauerstoffanteil im Blut.

Egal ob du Leistungs- oder Hobbysportler bist, gerne zum Biken oder lieber zum Wandern in die Berge gehst – das myVitali® Vital-Shirt eignet sich für alle Aktivitäten. Und sogar für den Citybummel „passt“ es perfekt. Die positive Wirkung wurde übrigens anhand von Belastungstests überprüft und bestätigt. Bei den Probanden ließ sich in der aeroben Belastungsphase eine Erhöhung der Atemluftzufuhr bei geringerem Puls nachweisen. Und durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr verbesserte sich die Leistungsfähigkeit, während die Übersäuerung geringer ausfiel. Energie kann tatsächlich anziehend sein…

Schau doch einfach mal auf der OutDoor Messe in Friedrichshafen vorbei, die vom 14. bis 17. Juli - für Fachbesucher- stattfindet (http://www.outdoor-show.de/od-de/). Dort kannst du dich über das Vital-Shirt/Produkt energear™ informieren.

Hier findest du noch weitere Informationen zum Vital-Shirt: http://www.myvitali.com/de/produkte/vital-wear/energear-shirt

AK6 Damen Shirt m. Energear Print Vorderteil, Fond navy-transAK5 Herren Vorderseite mit Energear, Fond Weiss-trans

Sieht schick, aus, oder? Je ein Beispiel für ein Damen-Shirt (navy) und ein Herren-Shirt (weiss).

Martina am 12.07.2011 um 15:19 Uhr

Tageslicht steigert die Agilität von alten Menschen

tageslicht

Deutsche und österreichische Forscher haben herausgefunden, dass alte Menschen von einer Beleuchtung mit höherem Blauanteil profitieren. Für die Untersuchung wurde in einem Wiener Altersheim eine neuartigen Lichtanlage installiert. Beobachtet wurden die Auswirkungen von Beleuchtungsstärke und spektraler Zusammensetzung auf das Wohlbefinden der Bewohner. Dabei zeigten sich positive Effekte v.a. bei einem biologisch wirksamen Licht mit erhöhtem Blauanteil.

Bei den neuinstallierten Lichtdecken können sowohl Farbtemperatur als auch Beleuchtungsstärke angepasst werden. Anders als bei konventionellen Lichtquellen konnte Tageslichtqualität mit deutlich weniger Energie erzeugt werden.

Getestet wurde mit drei verschiedenen Lichtsituationen. Nach 14 Monaten konnte eine ganze Reihe von positiven Auswirkungen festgestellt werden: “Die Bewohner kommunizierten deutlich mehr untereinander und mit dem Pflegepersonal, nahmen eher an Gemeinschaftsaktionen wie Basteln, Spielen und Singen teil und beteiligten sich auch mehr an hauswirtschaftlichen Aktivitäten ihrer Wohngruppe”, erklärt die Psychologin Charlotte Sust, Zuständige für das Versuchskonzept. Mehr Aktivität am Tag erzeugt mehr Müdigkeit am Abend und somit einen erholsameren Schlaf. Gerade für Demenzkranke, deren Tag-Nacht-Rhythmus oft gestört ist, bedeutet das eine erhebliche Erhöhung der Lebensqualität. Dies entlastet auch das Pflegepersonal. Einzig die niedrigere Akzeptanz des als kalt empfundenen Lichts gegenüber normaler warmer Beleuchtung trübt das Ergebnis der Untersuchung.

Tageslicht spielt sowohl für die allgemeine Gesundheit wie auch das mentale Wohlbefinden eine wichtige Rolle, so werden z.B. die Rezeptoren auf der Netzhaut des Auges beeinflusst, diese sind für die Tag-Nacht-Funktionen des Organismus zuständig. Eine ausreichende Lichtdosis unterdrückt das schläfrig machende Hormon Melatonin und hilft gegen Schlafstörungen und „Winterdepression“.

Quelle: pressetext.com

Constance Stickler am 30.12.2009 um 10:10 Uhr

Mehr Bewegung im Alltag: Stiegen werden zu wenig genutzt

escher

Eine der einfachsten Möglichkeiten, zu mehr Bewegung zu kommen, ist die Verwendung der Stiege anstatt des Lifts oder der Rolltreppe. Netdoktor.de berichtet von einer deutschen Studie, für die das Besucherverhalten in einem Einkaufszentrum beobachtet wurde.

Sara Mager und Birgit Wallmann vom Zentrum für Gesundheit der deutschen Sporthochschule Köln ziehen eine ernüchternde Bilanz: nur sechs Prozent der Besucher nutzten die Stiege, der Rest ließ sich von der Rolltreppe ins nächste Stockwerk befördern.

Daraufhin wurden Versuche mit Plakaten gestartet, auf denen die Verwendung der Stiege angepriesen wurde. Der Text „Nimm die Treppe“ brachte eine Steigerung um drei Prozent, „Treppensteigen hält dich fit und gesund!“ vier Prozent. Der Einsatz dieses einfachen und kostengünstigen Mittels zur Sensibilisierung müsse weiter untersucht werden, betonen Mager und Wallmann.

Eine Bewerbung der Treppe – wenn auch deutlich kostenintensiver – hat VW in seinem Projekt „The Fun Theory“ vorgestellt. Über Nacht wurde die Stiege am Ausgang einer Ubahn-Station in ein Klavier verwandelt. Mit durchschlagendem Erfolg: die Stiege wurde um 66% mehr benutzt als an anderen Tagen.

Constance Stickler am 23.10.2009 um 08:59 Uhr

Aktivitätsmessung – eine Berurteilung der Aktivuhr Polar AW200

Polar AW200

Polar bietet mit der AW200 eine Uhr an, die den Grad der Aktivität ermitteln soll. Das System basiert jedoch nicht auf der Messung der Herzfrequenz. Sie ist also keine Pulsuhr, wie sie im Breitensport vielfach schon verwendet wird, um effizient zu trainieren und die Leistung zu steigern. Hobby- oder Leistungssportler, die typischen Kunden von Polar-Uhren werden somit weniger angesprochen.

Vielmehr richtet sich die Uhr an Menschen, die einen Indikator für ihr Bewegungspensum im Alltag haben wollen und ihre Gesundheit oder Fitness verbessern wollen. Wissen Sie, wieviele Schritte Sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag oder am Wochenende zurücklegen? Und wieviel Zeit verbringen Sie überhaupt in Bereichen, die für die Gesundheit förderlich sind?Dass Bewegung gesund ist und fit hält, das wissen die meisten von uns.Aber nicht jeder möchte oder kann mit Pulsuhr “bewaffnet” in einem definierten Pulsbereich trainieren.

Die Aktivuhr arbeitet mit einem Beschleunigungssensor und kann damit Bewegungsmuster bzw. Schritte erkennen.Eine Aktivität wird erst aufgezeichnet, wenn sich der Arm regelmäßig schwingend bewegt. Nicht rhythmische Bewegungen des Arms (wie sie z.B.am Schreibtisch erfolgen) werden erkannt, aber nicht als Aktivität gewertet. Aufgrund von Stärke und Schnelligkeit der Armbewegung wird die Intensität der Bewegung erfasst. Dabei wird zwischen fünf Stufen unterschieden, vom langsamen Gehen bis zum schnellen Laufen. Zusätzlich wird der Kalorienverbrauch ermittelt.

Ich habe verschiedene Tests durchgeführt. Die Aktivitätszonen wechselten bei folgenden Geschwindigkeiten (gemessen auf dem Laufband):

  1. Zone: unter 4 km/h (langsames Gehen)
  2. Zone: bis 5 km/h (Gehen, mittlere Geschwindigkeit)
  3. Zone: bis 6 km/h (schnelles Gehen)
  4. Zone: bis 10 km/h (Laufen, mittleres Tempo)
  5. Zone: über 10 km/h (Laufen, schnelleres Tempo)

An einem typischen Bürotag verbrauche ich laut Aktivuhr etwa 1300kcal und lege zwischen 1.500 und 2.500 Schritte zurück (etwa eine halbe Stunde in Zone 1). Zu wenig, als dass es für meine Gesundheit förderlich wäre. Dafür muss ich mich also bewusst bewegen (Jogging).Beim Joggen im Freien bewegte ich mich zum Großteil in Zone 4, bei extensiven Intervallen in der höchsten Zone 5. Steigung und Gefälle werden dabei durch den eingebauten Höhenmesser mitberücksichtigt und zeigen sich im Kalorienverbrauch . Dieser bewegte sich zwischen 550 kcal/h und 850 kcal/h für mein Körpergewicht, je nach Steigung.

Die Empfehlung des deutschen Bundesgesundheitsministerium lautet 3.000 Schritte extra. Polar empfiehlt, sich 3- bis 5-mal pro Woche 30 Minuten bewegen oder mindestens 7.000 Schritte zurücklegen. Dabei profitiert man auch schon bei Bewegung in Zone 2 (Gehen bei angenehmer Geschwindigkeit). Idealerweise liegen diese 30 Minuten jedoch in Zone 3 oder 4.

Positiv aufgefallen ist mir:

  • Die Uhr sieht nicht nach einer typischen Multifunktions- oder Pulsuhr aus, das Design macht auch im Alltag eine gute Figur.
  • Als Aktivitätsindikator für das täglich empfohlene Bewegungspensum von 7.000 Schritten oder 30 bis 60 Minuten Aktivität ist die Uhr gut geeignet.
  • Der aktuelle Kalorienverbrauch gibt zusätzlich Feedback über den Grad der Aktivität, bspw. beim Treppensteigen.
  • Lediglich die Uhr ist für die Erfassung der Aktivität notwendig, also kein Brustgurt.
  • Die Verarbeitung ist solide. Das Gehäuse aus Metall und das Glas halten auch härteren Beanspruchungen stand.

Weniger gut gefallen hat mir:

  • Wieviel Zeit man in welcher Zone verbracht hat, kann man erst einsehen, nachdem man die Messung beendet hat.
  • Die Bedienung der Uhr ist nach einer Einlernphase nicht schwierig, könnte aber einfacher und intuitiver sein. Um z.B. die Aktivitätszonen der letzten Einheit oder den Kalorienverbrauch einzusehen, sind mindestens sieben Mal verschiedene Knöpfe zu drücken.
  • Durch das Kunststoffarmband neigt man zum Schwitzen, nicht nur beim Sport.
  • Das eingebaute Thermometer funktioniert nur, wenn sich die Uhr nicht am Handgelenk befindet. Ansonsten zeigt es durch die Hauttemperatur einen zu hohen Wert an. Warum ist der Sensor an der Unterseite der Uhr angebracht?
  • Die Uhr zeigt entweder den Grad der Aktivität inkl.Kalorienverbrauch an oder die Uhrzeit. Beides gleichzeitig ist nicht möglich (macht das Umschalten zwischen den Bereichen notwendig).

Sonstige Fakten zum Gerät:

  • Speicherung der letzten neun (9) Aufzeichnungen (älteste werden überschrieben).
  • Wasserdicht bis 50 m.
  • Der Höhenmesser kann auch als Barometer verwendet werden.

Für mich als ambitionierten Sportler (Jogging, Mountainbiking,Inline-Skating) ist die Uhr nicht das richtige Instrument: ich könntesie nur zum Jogging verwenden. Dafür sind mir die Aussagen für Trainingsfortschritte aber zu wenig präzise.Eine Möglichkeit zur Auswertung via Software mit Übertragung auf einenPC (am besten drahtlos) wäre ein toller Mehrwert. Dann wäre auch eineEinbindung in Systeme im Umfeld des Ambient Assisted Livingnaheliegend. Besonders für ältere Menschen ist Bewegung wichtig zurErhaltung der Gesundheit. Die Bedienung der Aktivuhr und dieInterpretation der Daten direkt von der Uhr stellt sich jedoch für diese Zielgruppe als Barriere heraus.

Tom Ulmer am 23.02.2009 um 14:41 Uhr