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Intakte Beziehungen sind ideale Stresspuffer

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Eine Dissertation an der Universität Göteborg kommt zum Schluss: Wer in einer intakten Beziehung lebt, leidet deutlich weniger unter dem täglichen Arbeitsstress. Der Partner wirkt geradezu als Puffer.

Wer hingegen in einer gestörten, mittelmäßigen Beziehung lebt, kommt doppelt schlecht weg, da sich die negativen Einflüsse gegenseitig verstärken: das Risiko für Burn-out und physische Erkrankungen steigt. Bei Frauen sind dies hauptsächlich Angstzustände und Schlafstörungen, bei Männern hingegen Depressionen und Beklemmungen. Als Erklärung wird angenommen, dass zum Abeitsstress die Belastung durch den ständigen Kampf um eine Besserung der Beziehung hinzukommt.

Aber natürlich darf der Partner auch nicht als Mülleimer missbraucht werden. Außerdem braucht der Körper nach stressigen Zeiten genügend Ruhe und Entspannung, dafür können Gespräche nicht zu 100 Prozent als Ersatz dienen.

Die Dissertation ist hier abrufbar.

Quelle: pressetext.at

Constance Stickler am 25.11.2009 um 10:34 Uhr