Sie suchen: Blutzucker
„Nicht das Geburtsdatum im Pass bestimmt darüber, wie jung oder alt Du Dich fühlst oder Du aussiehst – sondern der Gehalt der folgenden 7 Stoffe in Deinem Blut sind ausschlaggebend:
Selen: Das Spurenelement bremst die “freien Radikale” aus, die Dich altern lassen, bindet Schwermetalle im Blut und stärkt Dein Herz und Dein Immunsystem. Unverzichtbar!
Mangan: Fehlt Dir Mangan, so liegt die Lust auf Liebe darnieder. Mangan kräftigt außerdem Knochen und Herz und ist besonders konzentriert in einer Nussart enthalten.
Vitamin E: Dieser wirksame Radikalfänger ist wie eine Lebensversicherung: 76% aller Herzinfarkte lassen sich mit einem ausreichend hohen Vitamin-E-Spiegel – und das sind 30 Mikrogramm pro Liter Blut – verhindern.
Biotin: Das Schönheitsvitamin macht die Haare voll und glänzend, strafft die Haut und hilft bei der Zellerneuerung.
Lysin: Diese Aminosäure bringt Dir Elan und Fitness bis ins hohe Alter – denn sie stimuliert die körpereigene Produktion des Wachstumshormons HGH.
Melatonin: DAS Jungbrunnen-Hormon gegen den körperlichen Verfall. Du kannst es auf ganz einfachem Weg hervorlocken …
Pantothensäure: Wenn Du die geistige Frische und Vitalität eines Dreißigjährigen haben möchtest und ein wirksames Mittel gegen Gelenkschmerzen suchst, dann greif zu diesem natürlichen Mittel – es enthält besonders viel Pantothensäure!
Die Seite diabetiker-ratgeber.de bietet eine ganze Reihe von Quiz-Fragen rund um das Thema Diabetes:
Blutzucker: Quiz für Bessermesser
Fußpflege: Gewusst wie
Wissenscheck: Das große Diabetes-Quiz
Typ-2-Schulung: Wissen Sie es noch?

Abschlussevent im Haus der Generationen
Gestern fand im Haus der Generationen (HdG) in Götzis das Abschluss-Event zum myVitali-Pilotprojekt “Sozialdienste Götzis” statt. Eingeladen waren neben den Probanden auch alle Projektpartner. Die Mitinitiatorin des Projekts, Landesrätin Greti Schmid, konnte aus Termingründen leider nicht kommen. Vom Amt der Landesregierung waren dafür Carmen Hammouda (Fachbereich Sozialhilfe, Hauskrankenpflege) und Anita Kresser (Seniorenförderung, Seniorenbeirat) anwesend. Ruth Weiskopf (Pflegeleitung) und Martin Herburger (Heimleitung) vom HdG organisierten den entsprechenden Rahmen inkl. des gemeinsamen Mittagessens und Prof. Dr. Guido Kempter von der FH Vorarlberg präsentierte die ersten Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Studie, die er projektbegleitend durchführt. Über die finalen Erkenntnisse aus dieser Studie werde ich, sobald sie verfügbar sind, in diesem Blog berichten.
In meiner Rolle als Projektleiter durfte ich den Anwesenden den Projekterfolg in Form von Rückblicken und Ausblicken präsentieren. In den gut zwölf Wochen des Projektzeitraumes wurden insgesamt fast 2.000 Blutdruckmessungen, etwa 1.000 Gewichtsmessungen und knapp 500 Blutzuckermessungen durchgeführt. Diese Zahlen alleine deuten schon darauf hin, dass unser System regelmäßig und häufig benutzt wurde. Der Pilot bestand ja “nur” aus 10 Gerätesets und umfasste 14 Teilnehmer zwischen 55 und 90 Jahren.
Die wahren Erfolgsmeldungen haben aber nicht nur mit Zahlen zu tun. So wurde etwa bei mehreren Probanden von Vitali ein erhöhter Blutzucker festgestellt. Sensibilisiert durch die Information änderten diese ihre Lebensführung und verhinderten so vielleicht spätere Komplikationen. Der Hausarzt wurde natürlich ebenfalls informiert und entsprechend eingebunden.
Gesundheit und deren Einflussfaktoren transparent und verständlich zu machen ist ein wesentlicher Nutzen des Systems. Heimleiter Martin Herburger stellte dies auch fest: “Vitali macht uns die Konsequenzen des Lebenswandels täglich bewusst, indem er uns kurzfristig als Resultat darauf die Schwankungen der Vitalwerte aufzeigt.” Ein Probandenehepaar konnte dies bestätigen: nach dem Wellnesswochenende zeigte ihnen das System einen Gewichtszuwachs von 2 kg an. Durch Vitali darauf aufmerksam gemacht, wurde dann aber der “Kampf gegen die Pfunde” hochmotiviert und unverzüglich wieder aufgenommen.
Dass myVitali nicht nur vital sondern auch mental Helfer gewesen war, überraschte dann sogar mich ein wenig. “Vitali half mir aus einer Depression. Plötzlich hatte ich wieder eine Aufgabe und einen Wegweiser. Das motivierte mich sehr. So schaffte ich es dann auch 3 kg dauerhaft abzunehmen!”, erzählte uns eine Probandin, die das System auf jeden Fall weiterhin nutzen wird.
In einigen Fällen empfanden die Anwender besonders eine Steigerung des Sicherheitsaspekts. “Wir haben das Gefühl, weniger auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, weil wir besser über uns informiert sind.” Mit einem Augenzwinkern kam die Aussage eines Probanden: “Jetzt kann ich auch meine Frau überwachen!” Das Statement war natürlich von Lachern gesäumt, hat aber sehr wohl einen ernsten Hintergrund. Wir alle sind interessiert daran, dass es unseren Familien und Partnern gut geht. Besonders erwachsene Kinder machen sich oft Sorgen um die Gesundheit der Eltern. Mit myVitali wissen dann die Kinder, ob die Eltern z.B. regelmäßig ihren Blutdruck messen und ob dieser in Ordnung ist. Vorausgesetzt die Eltern erlauben das, denn eine externe Kontrolle muss vom Benutzer selbst genehmigt werden, egal ob für den Arzt oder eine Kontaktperson.
Über einen Punkt waren sich alle Anwesenden einig: Systeme wie myVitali werden in unserer Gesundheitslandschaft Einzug halten. Früher oder später. Dr. Kempter schätzte dafür einen Zeitraum von etwa 3 Jahren, bis solche Systeme entsprechend verbreitet sind. Durch den großartigen Erfolg des Pilotversuchs haben wir jedenfalls die Gewissheit: unser Vitali ist bereit dafür, schon heute!

Wie der Discovery channel
berichtet, arbeitet man in den Labors der Firma Draper an einer Spezialtinte, die ihre Farbe abhängig vom Blutzuckergehalt des Gewebes ändert. Das Tattoo muß dafür nicht groß sein, ein paar Millimeter reichen aus. Auch wird nicht so tief gestochen wie bei einem herkömmlichen Tattoo.
Wie so oft in der Entwicklung war das Ergebnis nicht in der Art geplant und wurde von den Forschern eigentlich für unmöglich gehalten. Vielmehr suchte man nach einer Lösung, die Gesundheit des Herzens oder den Wasserhaushalt von Sportlern überwachen zu können.
Die Partikel der Nano-Tinte messen etwa 120 Nanometer im Durchmesser und bestehen aus drei Teilen: ein Molekül, das die Glukose aufspürt, ein Färbemittel und ein weiteres Molekül, das Glukose nachahmt. Das erste Molekül trifft nun entweder auf das Glukose imitierende Molekül – die Tinte wird lila – oder auf wirkliche Glukose – die Tinte wird gelb. Ein gesunder Level an Blutzucker läßt das Tattoo in einem “witzigen orange” erscheinen.
Die Aktualisierung der Messung bzw. die Umfärbung erfolgt alle paar Millisekunden. Allerdings können die Änderungen der Werte in der Haut jenen im Blut bis zu 20 Minuten hinterherhinken. Doch auch dann ist das Tattoo von Nutzen – an ihm läßt sich erkennen, ob ein abnormal hoher oder niedriger Wert sich wieder normalisiert oder schlimmer wird.
Noch wird an Mäusen getestet, für den Menschen wäre die Tinte wohl erst in etwa zwei Jahren verfügbar.