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Dieser Frage sind Forscher der Universität Haifa nachgegangen. So berichten Sie, dass gleichbleibende Rhythmen bei Grundaktivitäten des Alltags wie Baden, Anziehen und Essen bei alten Menschen die Schlafqualität entscheidend beeinflussen. Sie heben jedoch hervor das hier die Regelmäßigkeit noch wichtiger ist, als bei instrumentellen Tätigkeiten wie Einkaufen, Verkehrsfahren oder Arzttermine.
Belegt wird die Thesen von der Studie mit 96 Bewohnern von zwei autonomen Wohngemeinschaften für Senioren. Aus der Studie ging hervor, dass eine höhere Schlafeffizienz erreicht wurde mit einer gleichbleibenden Dauer der Aktivitäten und einem stabilen und regelmäßigen Lebensstil. Am schnellsten schliefen die Senioren ein, bei denen die wiederkehrenden Aktivitäten stets gleich lang dauerten und bei denen auch der Lebensstil stets regelmäßig blieb.
Wer ausreichend und gut schläft ist fitter, gesünder und hat mehr Energie. Eine Studie der Universität Chicago zeigt, dass das Risiko für Bluthochdruck mit jeder fehlenden Stunde Schlaf um gut 30% ansteigt.
Dr. Kristen L. Knutsen untersuchte das Schlafverhalten von 578 Personen im Alter von 33 bis 45 Jahren mit dem Ziel herauszufinden, ob Dauer und Qualität des Schlafes Einfluss darauf haben, in fünf Jahren Bluthochdruck zu entwickeln.
Die Studie bestätigt die Vermutung. Weniger als acht Stunden Schlaf ergeben ein deutlich höhere Gefahr für Bluthochdruck, schon bei sechs Stunden steigt das Risiko um mehr als 70%.
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Quelle: vnr.de