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Gesund geschwitzt

Vitali_mitVerlauf

Wie sieht denn dein bevorzugtes Vitalprogramm aus? Laufschuhe an und alleine durch den Wald? Entspannungstraining in der Gruppe – oder du bewegst dich am liebsten unter Obhut eines Personal Coaches, inklusive medizinischem Rat? Laut der Ärztezeitung setzen jedenfalls mehr und mehr Fitnessstudios auf die Zusammenarbeit mit Ärzten. Demnach sollen die Mitglieder zum Bewegungsangebot gleich noch die Tipps eines Mediziners bekommen. Damit entspricht man dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein in unserer Gesellschaft. Die Nachfrage hinsichtlich gesundheitsfördernder Angebote, eben auch in Fitnessstudios, steigt. Dazu zählt nicht nur die Bewegung sowie Muskelaufbau- und Figurtraining, sondern genauso Abnehm-Programme und eine persönliche Ernährungsberatung. Mehr dazu kannst du hier lesen: http://bit.ly/hXMWJ7

Unsere Philosophie geht genau in diese Richtung. So kann der Arzt (oder eine Kontaktperson) in das System myVitali® integriert werden. Um auf die Werte des Anwenders zu schauen und bei einer negativen Entwicklung rechtzeitig einzugreifen. Damit kommen wir mehreren Bedürfnissen, ja Trends nach. Da wäre das Stichwort „Ganzheitlichkeit“. Die Menschen wollen Rundumlösungen. Fast jeder leidet unter permanentem Zeitmangel und wünscht sich, alles aus einer Hand zu bekommen. Um dann aber aus diesem Angebot eine individuelle Lösung wählen zu können. Etwa für die ganz persönliche Gesundheitsförderung, die weit über den fitten Körper und Geist hinausgeht. Aussehen und Schönheit spielen eine wichtige Rolle. Ebenso Kommunikation und soziale Kontakte. Immer und überall erreichbar sein. Und natürlich erreichen können. Vernetzung ist gefragt, die neben der Information, Kommunikation, Integration und der Transaktion die Telemedizin charakterisiert.

Ja, die Telemedizin. Meine Macher und ich finden, sie hat ein enorm großes Potential. Und diese Meinung stützen zahlreiche Statistiken und Umfragen. Denn die Telemedizin entspricht nicht bloß den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft, sondern entlastet das (überlastete) Gesundheitssystem. Denken wir nur mal an den viel zitierten demographischen Wandel. Die Menschen werden immer älter, und sind folglich länger gesund zu halten. Oder zu therapieren. Genauso die steigenden psychischen Erkrankungen, die heutzutage zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit zählen. Auch hier heißt es, gezielt vorzubeugen. Egal ob als Privatperson oder im Unternehmen. Egal ob gerade volljährig oder im dritten Lebensabschnitt. So oder so gerne mit Unterstützung. Durch den Arzt, Therapeuten oder Trainer. Und natürlich durch mich.

In diesem Sinne, einen vitalen Gruß

von deinem Vitali

Martina am 07.04.2011 um 21:12 Uhr

Prognosen für den Markt von Ambient Assisted Living

Laut eine Befragung unter Fachleuten wird die breite Nutzung von AAL-Technologien erst ab den Jahren 2010/2015 erwartet. Die Reihenfolge für Akzeptanz und Etablierung auf dem Markt sieht der Befragung nach so aus:

  1. TeleMedizin, Kommunikation und Fitness
  2. Medizin allgemein und Pflege
  3. Smart Home und Arbeitsumgebung
  4. Robotik (erst ab 2020)

[Gefunden in einer Pressemeldung vom VDE zum Thema “TeleMedizin spart Milliarden ein bei Behandlung von Diabetes”.]

Tom Ulmer am 06.02.2009 um 09:20 Uhr

US-Ärzte behandeln online

Anstatt Hausbesuche zu machen, setzen sich in den USA die Online-Beratungen immer mehr durch. Laut Studie des New Yorker Marktforschungsunternehmens “Manhattan Research” stieg die Zahl der Hausärzte mit Online-Beratung auf über 31 Prozent!

Die Patienten können sich standortunabhängig und mit weniger Zeitaufwand behandeln lassen. Aber auch für die Ärzte ergeben sich Vorteile. Die stundenlangen Autofahrten erübrigen sich mit dieser Art des Praktizierens. In Form von virtuellen Sprechstunden wird auf die Krankheiten eingegangen. Sobald diese jedoch über Standarderkrankungen hinausgehen, kann eine persönliche Behandlung nicht mehr ersetzt werden. Die häufigsten Beschwerden gehen von Akne, Asthma und Depressionen über Grippe und Harnwegsentzündungen bis zu Schlafstörungen und Schwindel.

Neben den offensichtlichen Vorteilen sind auch die Kosteneinsparungen erheblich: eine Internetsprechstunde kostet umgerechnet etwa 16 Euro im Vergleich zum Praxisbesuch mit bis zu 54 Euro.

Medizinportale schießen ja auch in Europa aus dem Boden wie die Pilze. Viele Angebote kratzen dabei an der Grenze zur Seriosität oder sind hauptsächlich zu Werbezwecken da, wie n-tv.de schreibt. Aber es gibt auch schon eine sehr große Menge an geprüften Angeboten. Unter “Patienten-information.de“ findet sich bereits eine Vielzahl an Einträgen. Jeder dritte Deutsche sucht im Internet laut BITKOM schon medizinischen Rat. Individuelle Beratungen über das Internet sind jedoch in Deutschland aufgrund der bestehenden Berufsordnung gänzlich verboten. Die Betreiber der Gesundheitsportale übernehmen deshalb auch keine Haftung, weil sie ja offiziell keine Diagnosen stellen.

Die Amerikaner sind uns also im Punkt Online-Behandlung (wieder mal) voraus. Wie sich das Thema bei uns weiterentwickeln wird, werden wir gespannt mitverfolgen.

Tom Ulmer am 04.02.2009 um 16:18 Uhr