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myVitali auf dem UDay IX der Fachhochschule Vorarlberg

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Am vergangenen Freitag fand wieder der UDay, der Usability Day an der Fachhochschule Vorarlberg statt. In seiner neunten Ausgabe war das Motto diesmal “Intelligent Wohnen”. Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit unserer ausgestellten Lösung “Vital Wohnen – mit Sicherheit länger zu Hause” auf großes Interesse stießen. Das marktreife System wurde im Detail von unserem Produktmanager Tom Ulmer in der Session “Kommunikation und Information” präsentiert.

Begeistern konnte neben der Einfachheit der gesamten Anwendung (passend zum Event-Motto) auch die stimmige Kombination vieler Elemente aus dem Bereich Ambient Assisted Living (übersetzt etwa: umgebungsunterstütztes Leben). Trotz Telemonitoring-Komponenten und nahtloser Integration von Ärzten und Betreuern, wurde myVitali als Lifestyle-Produkt wahrgenommen, das z.B. mit den Bereichen Aktivität oder Wohnkomfort auch für ein jüngeres Zielpublikum großen Nutzen bringt und in seiner Anwendung einfach Spaß macht.

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Auf dem Foto siehst du unseren Produktmanager

Tom Ulmer im Beratungsgespräch.

Martina am 25.05.2011 um 16:32 Uhr

Was ist eigentlich AAL?

Auch wenn sich viele Leser dieses Blogs bereits seit geraumerZeitmit AAL beschäftigen und ein klares Bild von AAL haben dürften, möchte ich den weiteren Artikeln eine kurze Begriffsdefinition voranstellen und beschreiben, was Ambient Assisted Living bedeutet. Immer wieder spreche ich mit interessierten Menschen, die von AAL noch nichts gehört haben.

Durch den ersten deutschen AAL-Kongress im Jänner 2008 wurde dieser Begriff etabliert und durch die Medien auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Davor wurde in Zusammenhang mit diesem Thema vielfach von Smart Living, Assisted Living, Independent Living oder smartes/intelligentes Wohnen gesprochen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDI/VDE-IT GmbH) definieren AAL als “[…] Konzepte, Produkte und Dienstleistungen […], die die Interaktion zwischen technischen und sozialen Systemen verbessern, mit dem Ziel, die Lebensqualität für alle Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Vor allem für ältere und in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Menschen ermöglichen intelligente Assistenzsysteme eine selbstständige Lebensführung.

Ergänzend zu dieser treffenden Definition umfasst AAL für mich noch einige zusätzliche Aspekte: der Begriff Ambient [engl. für umfließend, umgebend] deutet auf die Allgegenwärtigkeit der Technik hin. Sie umgibt uns und ist ständig präsent, ohne sich aufzudrängen. Diese Omnipräsenz beschreibt auch sehr gut die englische Bezeichnung Ubiquitous Computing.Die in den Hintergrund rückende und komplexer werdende Technik verlangt damit noch stärker nach funktionierenden, einfachen und intuitiven Bedienkonzepten. Wir sprechen hier von Usability oder Gebrauchstauglichkeit.

AAL beinhaltet aber mehr als nur die Technik im Sinn von intelligenten Assistenzsystemen. Zentrale Themen sind die Gesundheitsvorsorge und die Behandlung chronischer Krankheiten sowie die Integration des sozialen Umfelds.

Tom Ulmer am 30.01.2009 um 14:15 Uhr